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Schwerpunktthema: Unsere Gesundheits­versorgung Anteil von Pflegegeldempfängerinnen und -empfängern an den Pflegebedürftigen

Kurzfassung

Zum Jahresende 2017 beziehen rund 1,8 Millionen Personen Leistungen der sozialen Pflegeversicherung („Pflegegeld“), 2015 waren es noch 1,4 Millionen Personen. Aufgrund des demografischen Wandels dürfte diese Zahl in den nächsten Jahren weiter steigen. In den Großstädten mit ihrer im Schnitt jüngeren Bevölkerung gibt es dabei tendenziell weniger Pflegebedürftige als in den ländlichen Kreisen.

Datenbasis:Pflegestatistik des Bundes und der Länder, INKAR 2018
Geometrische Grundlage:VG250 (Kreise), 31.12.2018 © GeoBasis-DE/BKG
Bearbeitung:T. Osigus

Langfassung

Im Jahr 2017 erhalten rund 1,8 Millionen Personen Leistungen der sozialen Pflegeversicherung („Pflegegeld“), 2015 waren es 1,4 Millionen Personen. Aufgrund des demografischen Wandels dürfte diese Zahl in den nächsten Jahren weiter steigen. Von den insgesamt fünf Pflegegraden fallen die meisten Pflegebedürftigen in die Grade 2 und 3.

Die Karte zeigt den Anteil der Pflegebedürftigen, die Pflegegeld beziehen und sich nicht in ambulanter oder stationärer Pflege befinden, an den Pflegebedürftigen insgesamt. Während in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Bayern die ambulante und stationäre Pflege von Pflegebedürftigen überwiegen, gibt es in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Südhessen und im südlichen Nordrhein-Westfalen einen im Verhältnis höheren Anteil an Personen, die Pflegegeld beziehen.

Pflegebedürftige je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner 2009 und 2017 Pflegebedürftige je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner 2009 und 2017
Pflegebedürftige je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner 2009 und 2017

Bei der Anzahl der Pflegebedürftigen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner ist eine Häufung in Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Saarland, Thüringen und Sachsen sowie in Niedersachsen zu beobachten. In den ländlichen Kreisen gibt es tendenziell mehr Pflegebedürftige je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner als in den Großstädten, da diese im Schnitt eine jüngere Bevölkerung aufweisen. In allen Bundesländern kam es zwischen 2009 und 2017 zu einem Anstieg an Pflegebedürftigen. Dieser war in Bayern, Berlin, Bremen, Schleswig-Holstein, Hessen und Hamburg mit circa 30 Prozent etwas geringer als in den anderen Bundesländern, die einen Anstieg teilweise mit über 50 Prozent verzeichnen. 

Datenbasis:Pflegestatistik des Bundes und der Länder, INKAR 2018
Geometrische Grundlage:VG250 (Kreise), 31.12.2018 © GeoBasis-DE/BKG
Bearbeitung:T. Osigus
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