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Schwerpunktthema: Unsere Sicherheit Wohnungseinbrüche

Kurzfassung

Die Polizeiliche Kriminalstatistik weist die Straftaten insgesamt und nach verschiedenen Delikten aus. Im Durchschnitt kamen im Jahr 2019 auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner 83 Wohnungseinbrüche. Die Spannbreite ist – betrachtet über alle Landkreise und kreisfreien Städte – sehr hoch. Wiederum bezogen auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner liegt sie minimal bei einem Wert von etwas über 7 und reicht bis zu einem Maximalwert von fast 278.

Datenbasis:Polizeiliche Kriminalstatistik/Bundeskriminalamt
Geometrische Grundlage:VG250 (Kreise), 31.12.2018 © GeoBasis-DE/BKG
Bearbeitung:L. Kiel, R. Kawka

Langfassung

Die polizeiliche Kriminalstatistik weist die Straftaten insgesamt und nach verschiedenen Delikten aus. Das Bundeskriminalamt berechnet hierfür sogenannte Häufigkeitszahlen, bei denen die Straftaten auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner bezogen werden. Dies ermöglicht eine Vergleichbarkeit zwischen den Regionen. Wohnungseinbrüche – offiziell als Wohnungseinbruchdiebstahl bezeichnet – beinträchtigen in besonderem Maße das Sicherheitsgefühl im engsten persönlichen Lebensumfeld und sind daher ein wichtiger Indikator für die Lebensqualität.

Pro Tag wurden im Jahr 2019 etwa 239 Einbrüche in Deutschland gemeldet. Im Mittel über alle Regionen kommen auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner knapp 83 derartige Delikte. Die Spannbreite ist – betrachtet über die Landkreise und kreisfreien Städte – sehr hoch. Wiederum bezogen auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner liegt sie minimal bei einem Wert von etwas über 7 und reicht bis zu einem Maximalwert von fast 278. Das bedeutet, dass dort das Risiko etwa das 38-Fache im Vergleich zu der am geringsten belasteten Region beträgt.

Die Karte zeigt ein gewisses Nord-Süd-Gefälle, wobei auch Regionen im Norden und Osten Deutschlands unterdurchschnittliche Werte aufweisen. Allerdings kommen sehr geringe Fallzahlen mit Werten zwischen 8 und unter 20 Fällen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner fast ausschließlich in Bayern vor.

Demgegenüber fällt auf, dass mehr als 200 Einbrüche pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner vor allem in Städten verübt werden. In Landkreisen liegt dieser Wert im Durchschnitt bei etwa 73 Wohnungseinbrüchen, in den kreisfreien Städten sind es rund 108.

Auch wenn manche administrativen Einheiten in Deutschland stark durch Wohnungseinbrüche belastet sind, ist über die Jahre die Zahl dieser Delikte gesunken. Wurden im Jahr 1999 noch etwa 149.000 Fälle gemeldet, verringerten sich die Fallzahlen bis 2006 auf einen vorläufigen Tiefstand von etwas mehr als 106.000 Fällen. Bis zum Jahr 2015 erfolgte danach wiederum ein Anstieg auf ungefähr 167.000 Wohnungseinbrüche. Diese Zahl hat sich bis zum Jahr 2019 halbiert und liegt nun bei etwas mehr als 87.000 Delikten.

Datenbasis:Polizeiliche Kriminalstatistik/Bundeskriminalamt
Geometrische Grundlage:VG250 (Kreise), 31.12.2018 © GeoBasis-DE/BKG
Bearbeitung:L. Kiel, R. Kawka
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