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Schwerpunktthema: Wie wir arbeiten Berufsqualifikation der Beschäftigten (3 Karten)

Kurzfassung

Als Beschäftigte gelten in Deutschland alle sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Auszubildende, Altersteilzeitbeschäftigte sowie Praktikantinnen und Praktikanten. Die jeweilige Berufsqualifikation lässt sich wie folgt einordnen: Beschäftigte mit akademischem Abschluss, mit anerkannter Berufsausbildung, ohne Berufsqualifikation oder Beschäftigte mit unbekannter Ausbildung. Bei allen drei Qualifikationsniveaus zeigen sich jeweils unterschiedliche räumliche Muster.

Benutzen Sie die drei Kreise unter der Karte, um zwischen den Teilindikatoren zu wechseln.

Teilindikatoren:Beschäftigte mit Universitäts- oder Fachhochschulabschluss, mit anerkanntem Berufsabschluss, ohne Berufs- und Hochschulabschluss
Datenbasis:Laufende Raumbeobachtung des BBSR, Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit, Stand: 30.06.2019
Geometrische Grundlage:VG250 (Kreise), 31.12.2018 © GeoBasis-DE/BKG
Bearbeitung:N. Blätgen, A. Milbert

Langfassung

In Deutschland gab es im Jahr 2019 rund 33,4 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Darunter fallen alle Personen in kranken-, renten- und pflegeversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen, ebenso Auszubildende (auch im Praktikum) sowie Altersteilzeitbeschäftigte. Nicht dazu zählen 4,2 Millionen Selbstständige oder mithelfende Familienangehörige sowie 1,8 Millionen Beamtinnen und Beamte, Soldatinnen und Soldaten sowie Richterinnen und Richter. Etwa zwei Drittel aller erwerbstätigen Personen sind damit sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Von den 33,4 Millionen Beschäftigten haben 5,6 Millionen (16,1 Prozent) einen akademischen Abschluss. 20,5 Millionen (61,4 Prozent) Beschäftigte verfügen über einen anerkannten Berufsabschluss. Das bedeutet, sie haben eine Ausbildung oder Lehre durchlaufen, gegebenenfalls in Verbindung mit einem Abschluss als Meisterin oder Meister, Technikerin oder Techniker oder einem gleichwertigen Fachschulabschluss. Etwa 4,1 Millionen Beschäftigte (12,3 Prozent) haben keinen Ausbildungsabschluss. Bei 3,2 Millionen Beschäftigten (10,2 Prozent) ist die Ausbildung unbekannt.

Die Karten zeigen bei allen drei Qualifikationsniveaus deutliche räumliche Muster: Insbesondere in den kreisfreien Städten findet sich ein sehr hoher Anteil von Beschäftigten mit einem akademischen Abschluss. Oftmals gibt es auch im Umland dieser Städte einen hohen Anteil von Arbeitsplätzen für akademisch ausgebildete Personen. Hamburg, Hessen und Berlin haben im Bundesländervergleich die höchsten Werte von durchschnittlich 20 Prozent und mehr.

Die neuen Bundesländer (ohne Berlin) weisen einen Anteil aller Beschäftigten mit abgeschlossener Berufsausbildung von 71 Prozent aus, 10 Prozent mehr als Westdeutschland. Die Anteile der Beschäftigten mit abgeschlossener Berufsausbildung sind besonders hoch in den Landkreisen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie im Norden Bayerns.

Ein ganz anderes räumliches Muster ergibt sich bei den Beschäftigten ohne einen anerkannten Ausbildungsabschluss: So liegt in den ostdeutschen Bundesländern die Quote bei 7,1 Prozent, in den westdeutschen bei bis zu 13,2 Prozent. Sehr niedrige Werte finden sich in den ländlichen Regionen.

Benutzen Sie die drei Kreise unter der Karte, um zwischen den Teilindikatoren zu wechseln.

Teilindikatoren:Beschäftigte mit Universitäts- oder Fachhochschulabschluss, mit anerkanntem Berufsabschluss, ohne Berufs- und Hochschulabschluss
Datenbasis:Laufende Raumbeobachtung des BBSR, Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit, Stand: 30.06.2019
Geometrische Grundlage:VG250 (Kreise), 31.12.2018 © GeoBasis-DE/BKG
Bearbeitung:N. Blätgen, A. Milbert
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