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Schwerpunktthema: Wie wir arbeiten Geringfügige Beschäftigung – Minijob als Nebenerwerb

Kurzfassung

Zwischen 2014 und 2018 hat sich die Zusammensetzung der geringfügig Beschäftigten verändert: Während sich die Zahl der ausschließlich mit einem Minijob Beschäftigten um fast 340.000 Personen verringert hat, gab es über 408.000 mehr geringfügige Beschäftigungsverhältnisse als Nebenerwerb. Der Anstieg verteilt sich relativ gleichmäßig über die einzelnen Bundesländer.

Datenbasis:Laufende Raumbeobachtung des BBSR, Beschäftigtenstatistik/Bundesagentur für Arbeit
Geometrische Grundlage:VG250 (Kreise), 31.12.2018 © GeoBasis-DE/BKG
Bearbeitung:S. Eichfuss, N. Blätgen, A. Milbert

Langfassung

Zwischen 2014 und 2018 hat sich die Zusammensetzung der geringfügig Beschäftigten verändert: Während sich die Zahl der ausschließlich in einem Minijob Beschäftigten um fast 340.000 Personen verringert hat, gab es bei den geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen als Nebentätigkeit einen Zuwachs von 408.000 Personen. Der Anstieg verteilt sich relativ gleichmäßig über die einzelnen Bundesländer.

Anteil der geringfügig Beschäftigten im Nebenerwerb an allen Erwerbstätigen 2014 und 2018 Anteil der geringfügig Beschäftigten im Nebenerwerb an allen Erwerbstätigen 2014 und 2018
Anteil der geringfügig Beschäftigten im Nebenerwerb an allen Erwerbstätigen 2014 und 2018

Die Anzahl geringfügig Beschäftigter im Nebenerwerb ist in Baden-Württemberg und Bayern am höchsten und in Mecklenburg-Vorpommern sowie Sachsen-Anhalt am geringsten. Dies spiegelt sich auch in den einzelnen Kreiswerten wider: In der Mitte und dem Osten von Sachsen-Anhalt sowie der nordöstlichen Grenzregion zu Polen üben nur etwas mehr als 2 Prozent einen Minijob in Nebentätigkeit aus. In einzelnen Landkreisen in Süddeutschland sind es hingegen von 10 bis über 12 Prozent Die Lage der Kreise im städtischen oder ländlichen Raum macht bezogen auf den Anteil der Minijobs als Nebenerwerb keinen Unterschied, die Anteile sind hier vergleichbar.

Die Gründe für einen Minijob im Nebenerwerb und damit die Aufstockung des monatlichen Einkommens sind vielfältig. Zu nennen sind hier vor allem Geldnot oder der Wunsch nach mehr finanzieller Sicherheit. Aber auch die persönliche Selbstverwirklichung neben dem Haupterwerb und die soziale Einbindung spielen eine Rolle. Weiterhin werden Anstellungen in Minijobs neben dem Haupterwerb genutzt, um sich neue Berufsfelder zu eröffnen und Karrierechancen zu erhöhen.

Datenbasis:Laufende Raumbeobachtung des BBSR, Beschäftigtenstatistik/Bundesagentur für Arbeit
Geometrische Grundlage:VG250 (Kreise), 31.12.2018 © GeoBasis-DE/BKG
Bearbeitung:S. Eichfuss, N. Blätgen, A. Milbert
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