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Schwerpunktthema: Wie wir arbeiten Bruttoinlandsprodukt je erwerbstätige Person

Kurzfassung

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) bezeichnet den Wert aller Waren und Dienstleistungen abzüglich der im Produktionsprozess verbrauchten oder verarbeiteten Vorleistungen, die in einem Jahr und in einer Region hergestellt wurden. Das BIP je erwerbstätige Person dient als Maß für die Produktivität und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Seit 2000 ist das BIP je erwerbstätige Person in allen Bundesländern gestiegen.

Datenbasis:Laufende Raumbeobachtung des BBSR, AK Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder/Regionaldatenbank Deutschland
Geometrische Grundlage:VG250 (Kreise), 31.12.2018 © GeoBasis-DE/BKG
Bearbeitung:S. Eichfuss, N. Blätgen

Langfassung

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) je erwerbstätige Person ist ein Maß für die Produktivität und damit für die wirt­­schaft­­liche Leistungs­­fähigkeit. Das BIP bezeichnet den Wert aller Waren und Dienst­leistungen abzüg­­lich der im Produktions­­pro­zess ver­brauchten oder ver­arbei­­teten Vor­­leistungen, die in einem Jahr und in einer Region her­­ge­stellt wurden. Die Karte zeigt den Indi­kator am Arbeits­ort (nicht am Wohn­ort).

Im Jahr 2017 lag das BIP je erwerbs­tätige Person in Deutsch­land bei durch­­schnitt­lich 74.030 Euro. Beim BIP gibt es deut­­liche regionale Unter­­schiede. An der Spitze stehen mit einem Wert von über 100.000 Euro die Stand­­orte großer Chemie-, Pharma- und Automobil­unter­nehmen. In Kreisen mit dominie­render Automobil­branche in Ober­­bayern und Nieder­­sachsen ist das BIP mit Wer­ten zwischen 133.000 und 164.000 Euro besonders hoch.

Ein unterdurchschnittliches BIP zwischen 50.000 und 60.000 Euro weisen vor allem periphere und altindustriell geprägte Räume sowie viele Kreise in den ost­deut­schen Bun­des­län­dern auf. Dazu ge­hören auch Städte im Ruhr­gebiet sowie Kreise an den Küsten und in den Mittel­gebirgen.

Die Grafik zeigt die Veränderung seit 2000: Baden-Württemberg und Bayern haben die Produktivität in den Jahren 2000 bis 2017 am stärksten gesteigert, gefolgt von Sachsen, Thüringen und Branden­burg. Schluss­lichter beim BIP-Zuwachs sind Schleswig-Holstein, das Saarland und Nordrhein-Westfalen.

Wachstum des Bruttoinlandsprodukts je erwerbstätige Person zwischen 2000 und 2017 Wachstum des Bruttoinlandsprodukts je erwerbstätige Person zwischen 2000 und 2017
Wachstum des Bruttoinlandsprodukts je erwerbstätige Person zwischen 2000 und 2017
Datenbasis:Laufende Raumbeobachtung des BBSR, AK Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder/Regionaldatenbank Deutschland
Geometrische Grundlage:VG250 (Kreise), 31.12.2018 © GeoBasis-DE/BKG
Bearbeitung:S. Eichfuss, N. Blätgen
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