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Schwerpunktthema: Wie wir arbeiten Verfügbares Einkommen privater Haushalte

Kurzfassung

Das verfügbare Einkommen privater Haushalte beschreibt das Geld, das den Haushalten für Konsum, Sparen oder Investitionen zur Verfügung steht. Über die Verteilung des Einkommens innerhalb einer Region lässt dies keine Rückschlüsse zu. Seit 2000 verringern sich die Unterschiede beim verfügbaren Einkommen.

Datenbasis:Laufende Raumbeobachtung des BBSR, AK Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder/Regionaldatenbank Deutschland
Geometrische Grundlage:VG250 (Kreise), 31.12.2018 © GeoBasis-DE/BKG
Bearbeitung:S. Eichfuss, N. Blätgen

Langfassung

Das verfügbare Einkommen privater Haushalte umfasst unter anderem die Einkünfte aus Vermögen, selbstständiger und nicht selbstständiger Arbeit sowie Sozialleistungen und sonstige Transfers der öffentlichen Hand, nach Abzug von Einkommensteuer und Sozialbeiträgen. Es beschreibt somit das Geld, das den Haushalten für Konsum, Sparen oder Investitionen zur Verfügung steht, ohne unterschiedliche Lebenshaltungskosten zu berücksichtigen.

Bundesweit lag das verfügbare Einkommen im Jahr 2017 im Durchschnitt bei 22.500 Euro pro Einwohnerin und Einwohner. Die Karte verdeutlicht, dass in den ostdeutschen Bundesländern und den westlichen Grenzregionen zum Ausland das verfügbare Einkommen privater Haushalte im Durchschnitt deutlich niedriger ist als in Süddeutschland, dem Rhein-Main-Gebiet und Hamburg. Das durchschnittlich verfügbare Einkommen in den ostdeutschen Bundesländern liegt bei etwa 86 Prozent des Niveaus der westdeutschen Bundesländer. In Hamburg sowie vielen Regionen Bayerns und Baden-Württembergs ist das verfügbare Einkommen überdurchschnittlich hoch. Zu berücksichtigen ist dabei aber auch das jeweilige Preisniveau.

Zu den Landkreisen und kreisfreien Städten mit einem relativ geringen verfügbaren Einkommen in Höhe von unter 18.500 Euro pro Einwohnerin und Einwohner gehören in den westdeutschen Bundesländern zum Beispiel altindustriell geprägte Räume wie das Ruhrgebiet. In den ostdeutschen Bundesländern zählen vor allem ländliche und grenznahe Kreise dazu, aber auch kreisfreie Großstädte in Sachsen und Sachsen-Anhalt sowie große Küstenstädte in Mecklenburg-Vorpommern. Sehr hohe Werte beim verfügbaren Einkommen gibt es in einigen westdeutschen Städten einschließlich ihres Umlands. Werte über 30.000 Euro werden unter anderem im Großraum München erreicht, hinzu kommen Kreise im Rhein-Main-Gebiet und dem Nordschwarzwald.

Als Grund für die unterschiedliche Verteilung der verfügbaren Einkommen kann unter anderem die Nähe zu Regionen mit hoher oder niedriger Wirtschaftsleistung genannt werden.

Die Grafik zeigt, dass sich die Unterschiede beim verfügbaren Einkommen in Deutschland seit 2011 wieder erhöhen.

Regionale Disparitäten beim verfügbaren Einkommen 2000 bis 2017 Regionale Disparitäten beim verfügbaren Einkommen 2000 bis 2017
Regionale Disparitäten beim verfügbaren Einkommen 2000 bis 2017
Datenbasis:Laufende Raumbeobachtung des BBSR, AK Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder/Regionaldatenbank Deutschland
Geometrische Grundlage:VG250 (Kreise), 31.12.2018 © GeoBasis-DE/BKG
Bearbeitung:S. Eichfuss, N. Blätgen
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