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Schwerpunktthema: Wie wir arbeiten Soziale Mindestsicherung

Kurzfassung

Die sozialen Mindestsicherungsleistungen sind für verschiedene Personengruppen da: Bezieher von Arbeitslosengeld II, von Sozialgeld, von Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen, von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sowie von Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Deutschlandweit erhalten 2018 etwa 7,2 Millionen Menschen Mindestsicherungsleistungen, was 8,7 Prozent an der Gesamtbevölkerung entspricht.

Anmerkung: umfasst Empfänger von Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld nach SGB II, Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen nach SGB XII, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach SGB XII und Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
Datenbasis:Laufende Raumbeobachtung des BBSR, Statistik der Empfänger von Grundsicherung/Regionaldatenbank Deutschland
Geometrische Grundlage:VG250 (Kreise), 31.12.2018 © GeoBasis-DE/BKG
Bearbeitung:N. Blätgen, A. Milbert

Langfassung

Bei Personen, die soziale Mindestsicherungsleistungen erhalten, unterscheidet die amtliche Sozialberichterstattung danach, welche Form von Mindestsicherung bezogen wird: Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung oder Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.

Etwa 7,2 Millionen Menschen gehören deutschlandweit zu dieser Personengruppe. Damit liegt ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung bei 8,7 Prozent.

Von den 7,2 Millionen Menschen in sozialer Mindestsicherung bezogen im Jahr 2018 rund 3,9 Millionen Arbeitslosengeld II und 1,6 Millionen Sozialgeld. Etwa 121.000 Personen erhielten Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen. Die Grundsicherung im Alter sowie bei Erwerbsminderung floss an 1,1 Millionen Personen. Über das Asylbewerberleistungsgesetz wurden etwa 411.000 Personen unterstützt.

Anteil der Empfängerinnen und Empfänger von sozialen Mindestsicherungsleistungen 2018 Anteil der Empfängerinnen und Empfänger von sozialen Mindestsicherungsleistungen 2018
Anteil der Empfängerinnen und Empfänger von sozialen Mindestsicherungsleistungen 2018

Bei der räumlichen Verteilung überlagern sich drei Muster: Zum einen weisen Bayern und Baden-Württemberg durchschnittlich die niedrigsten Anteile auf. Bis auf vereinzelte Fälle in Brandenburg, Thüringen und Rheinland-Pfalz liegen dort die meisten Landkreise mit einem Anteil von unter 5 Prozent. Zweitens offenbaren die ostdeutschen Bundesländer im Mittel einen höheren Anteil. Während der durchschnittliche Anteil in den westdeutschen Bundesländern 8,2 Prozent beträgt, liegt er in den ostdeutschen im Durchschnitt bei 10,6 Prozent. Zum Dritten weisen kreisfreie Städte mit einem durchschnittlichen Anteil von 10,2 Prozent höhere Werte auf als Landkreise mit einem Anteil von durchschnittlich 6,6 Prozent.

Am niedrigsten sind die Anteile von Menschen in sozialer Mindestsicherung mit unter 3 Prozent in einigen bayerischen Landkreisen. Die Stadtstaaten – hierbei vor allem Berlin und Bremen – haben überdurchschnittlich hohe Anteile an Menschen, die Leistungen beziehen, gefolgt von Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen. Die höchsten Werte von über 18 Prozent finden sich in einigen Städten des Ruhrgebiets.

Anmerkung: umfasst Empfänger von Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld nach SGB II, Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen nach SGB XII, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach SGB XII und Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
Datenbasis:Laufende Raumbeobachtung des BBSR, Statistik der Empfänger von Grundsicherung/Regionaldatenbank Deutschland
Geometrische Grundlage:VG250 (Kreise), 31.12.2018 © GeoBasis-DE/BKG
Bearbeitung:N. Blätgen, A. Milbert
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