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Schwerpunktthema: Wie wir wohnen Baulandpreise

Kurzfassung

Der dargestellte Baulandpreis gibt die Kosten für einen Quadratmeter Grund und Boden für die Bebauung mit Eigenheimen, das heißt Ein- oder Zweifamilienhäuser, wieder. Der Baulandpreis schwankt regional deutlich. Am höchsten ist er in den Ballungszentren und im äußersten Süden Deutschlands. Die tiefsten Preise gelten in den ostdeutschen Ländern. In den Jahren 2013 bis 2018 stiegen die Baulandpreise um jährlich etwa 6 Prozent.

Datenbasis:BBSR-Wohnungsmarkbeobachtung, AK OGA: Immobilienmarktbericht Deutschland 2019
Geometrische Grundlage:VG250 (Kreise), 31.12.2018 © GeoBasis-DE/BKG
Bearbeitung:J. Nielsen, A. Schürt, C. Zander

Langfassung

Der Baulandpreis bezeichnet die Kosten für einen Quadratmeter Grund und Boden, der gemäß den öffentlich-rechtlichen Vorschriften eine Bebauung mit Wohn- oder Geschäftshäusern erlaubt. Die dargestellten Kaufpreisdaten beziehen sich auf Grundstücke für den Bau von Ein- und Zweifamilienhäusern. Da die Preise auch innerhalb einer Stadt oder eines Landkreises stark durch die Lage und Anbindung variieren, wird hier eine mittlere Wohnlage zugrunde gelegt.

Im Jahr 2018 kostete ein Quadratmeter Bauland für ein Eigenheim in einer mittleren Wohnlage in Deutschland im Durchschnitt 135 Euro. Die Baulandpreise schwanken in den Regionen sehr deutlich. Die Konditionen für Bauwillige sind daher stark von den regionalen Gegebenheiten abhängig.

Die Baulandpreise sind in den Ballungszentren und im äußersten Süden Deutschlands am höchsten. In den fünf teuersten Städten und Landkreisen liegen die Baulandpreise zwischen 1.000 und 2.000 Euro pro Quadratmeter. Der Alpenrand ist ein Beispiel für landschaftlich attraktive Räume in einer guten Lage im weiteren Einzugsgebiet einer prosperierenden Landeshauptstadt. Durchschnittlich werden in den dortigen Landkreisen Quadratmeterpreise in einer Spanne von 350 bis 900 Euro erzielt.

In weiten Teilen der ostdeutschen Bundesländer existieren sehr geringe Baulandpreise. Dies betrifft vor allem die Regionen, die fernab von größeren Städten liegen. In den Landkreisen mit den geringsten Preisen belaufen sich die Kosten für Bauland auf Werte zwischen 15 und 25 Euro pro Quadratmeter. Das Umland der wachsenden kreisfreien Städte sowie der mecklenburgische Küstenraum erreichen wiederum höhere Baulandpreise.

Bedingt durch die anhaltend hohe und gewachsene Nachfrage nach unbebauten Grundstücken, bei einem gleichzeitigen Angebotsengpass in Wachstumsräumen, sind die Baulandpreise in den Jahren 2013 bis 2018 um jährlich 6 Prozent gestiegen. In den kreisfreien Großstädten sind die Steigerungen der Baulandpreise nochmals erheblich größer. Sie betragen im Durchschnitt rund 11 Prozent pro Jahr, in den Städten mit mehr als 500.000 Einwohnerinnen und Einwohnern jährlich rund 12 Prozent.

Datenbasis:BBSR-Wohnungsmarkbeobachtung, AK OGA: Immobilienmarktbericht Deutschland 2019
Geometrische Grundlage:VG250 (Kreise), 31.12.2018 © GeoBasis-DE/BKG
Bearbeitung:J. Nielsen, A. Schürt, C. Zander
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