Der Deutschlandatlas

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Schwerpunktthema: Wo wir leben Flächennutzung (3 Karten)

Kurzfassung

Deutschland hat eine Größe von rund 357.600 Quadrat­kilometern. Die Karten stellen drei wichtige Flächennutzungen dar: Wald, Landwirtschaft und Siedlungs- und Verkehrs­flächen. 2018 machten Sied­lungen und Verkehrs­flächen rund 14 Prozent der Land­fläche Deutsch­lands aus. 30 Prozent sind Wald und 51 Prozent der Fläche werden land­wirt­schaftlich genutzt.

Benutzen Sie die drei Kreise unter der Karte, um zwischen den Teilindikatoren zu wechseln.

Teilindikatoren:Siedlungs- und Verkehrsfläche, Landwirtschaftsfläche, Waldfläche
Definition:Siedlungs- und Verkehrsfläche gemäß Nachhaltigkeitsstrategie ohne Bergbau, Tagebau, Grube und Steinbruch
Datenbasis:Laufende Raumbeobachtung des BBSR, Flächenerhebung nach Art der tatsächlichen Nutzung des Bundes und der Länder/Regionaldatenbank Deutschland
Geometrische Grundlage:VG250 (Kreise), 31.12.2018 © GeoBasis-DE/BKG
Bearbeitung:N. Blätgen, F. Dosch

Langfassung

Deutschland hat eine Größe von rund 357.600 Quadrat­kilometern. Die Land­fläche wird in unter­schiedlicher Weise genutzt. Drei für die Lebens­qualität vor Ort wichtige Flächen­nutzungen sind hier dargestellt: Siedlungs- und Verkehrsflächen entsprechend der Definition der Deutschen Nach­haltig­keits­strategie sowie Wald- und Land­wirtschafts­flächen.

Die Landfläche Deutschlands besteht zu rund 14 Prozent aus Siedlungen und Verkehrs­flächen, zu 30 Prozent aus Wald und 51 Prozent der Fläche werden land­wirtschaftlich genutzt.

Die Anteile von Siedlung, Wald und Land­wirtschaft sind regional unter­schiedlich verteilt: Den höchsten Anteil an land­wirtschaftlich genutzten Flächen haben der Norden (Niedersachsen, Schleswig-­Holstein und Mecklenburg-­Vorpommern), Mittel­deutschland und Bayern. Den höchsten Anteil an Wald­flächen gibt es in den Mittel­gebirgen und im süd­lichen Brandenburg. Deutlich weniger Waldflächen weisen der Nord­westen und Mittel­deutsch­land auf.

Der Anteil der Siedlungs- und Verkehrs­fläche ist nicht gleichzu­setzen mit ver­siegel­ter Fläche, sondern erfasst auch un­bebaute und nicht versie­gelte Flächen. Der Indikator hängt vor allem mit der Bevölkerungs­dichte zusammen. So ist der Anteil an Siedlungs- und Verkehrs­fläche am Gesamt­gebiet in den großen Städten ent­sprechend hoch, mit vielfach über 30 Prozent beziehungsweise mit rund 20 Prozent im nahen Umland. Im Ruhr­gebiet steigt der Anteil sogar auf über 70 Prozent. In der Ost­hälfte Deutsch­lands ist er mit 5 bis 10 Prozent an der Gesamt­fläche dagegen gering.

Seit Anfang der 1990er-Jahre wurden Flächen in einer Größen­ordnung von 9.514 Quadrat­kilometern in Siedlungs- und Verkehrs­fläche umgewandelt. Im Vergleichs­zeitraum hat sich der Anteil der Wald­fläche um 2.010 Quadrat­kilometer erhöht, während die Land­wirt­schaftsfläche um 13.487 Quadrat­kilometer zurück­gegangen ist. Somit ist davon aus­zu­gehen, dass der Zuwachs der Siedlungs‐ und Verkehrs­fläche im Wesent­lichen auf ehe­maligen Land­wirtschafts­flächen erfolgte.

Benutzen Sie die drei Kreise unter der Karte, um zwischen den Teilindikatoren zu wechseln.

Teilindikatoren:Siedlungs- und Verkehrsfläche, Landwirtschaftsfläche, Waldfläche
Definition:Siedlungs- und Verkehrsfläche gemäß Nachhaltigkeitsstrategie ohne Bergbau, Tagebau, Grube und Steinbruch
Datenbasis:Laufende Raumbeobachtung des BBSR, Flächenerhebung nach Art der tatsächlichen Nutzung des Bundes und der Länder/Regionaldatenbank Deutschland
Geometrische Grundlage:VG250 (Kreise), 31.12.2018 © GeoBasis-DE/BKG
Bearbeitung:N. Blätgen, F. Dosch
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