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Schwerpunktthema: Wo wir leben Steuereinnahmekraft

Kurzfassung

Die Hälfte der Einnahmen der Gemeinden stammt aus Gewerbe- und Grundsteuer sowie Anteilen der Einkommens- und Umsatzsteuer. In den wirtschaftsstarken Regionen von Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg und Hamburg sind die Einnahmen mit über 1.200 Euro je Einwohnerin und Einwohner am höchsten. In vielen ländlichen Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Thüringen, Sachsen und Rheinland-Pfalz und wenigen in Bayern und Niedersachsen liegen sie unter 600 Euro.

Datenbasis:Realsteuervergleich des Bundes und der Länder, Destatis 2019
Geometrische Grundlage:VG250 (Gemeinden), 31.12.2018 © GeoBasis-DE/BKG
Bearbeitung:T. Osigus

Langfassung

Wichtige Steuereinnahmen der Gemeinden sind die Gewerbesteuer (abzüglich der Gewerbesteuerumlage), die Grundsteuer sowie die Gemeindeanteile der Einkommen- und Umsatzsteuer. Bei der Grund- und Gewerbesteuer werden dabei zur Vergleichbarkeit der Steuerkraft nicht die tatsächlichen, von den Gemeinden selbst festgelegten Hebesätze, sondern ein bundeseinheitlicher Durchschnittshebesatz angelegt.

Die Steuereinnahmekraft ist in den besonders wirtschaftsstarken Regionen in Nordrhein-Westfalen Bayern, Baden-Württemberg und Hamburg mit über 1.200 Euro je Einwohnerin und Einwohner am höchsten. Dagegen liegt sie in vielen ländlichen Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Rheinland-Pfalz und Brandenburg (außerhalb des Umlands von Berlin) unter 600 Euro je Einwohnerin und Einwohner.

Zwischen 2006 und 2018 haben sich die Steuereinnahmen der Gemeinden insgesamt deutlich erhöht. Dabei sind sie in den ostdeutschen Flächenbundesländern etwas stärker angestiegen als in den westdeutschen Bundesländern einschließlich Berlin.

Die Steuereinnahmen machen rund die Hälfte der kommunalen Einnahmen aus. Somit bestimmen sie entscheidend die Möglichkeiten der Kommunen, neben Pflichtleistungen (insbesondere im Sozial- und Bildungsbereich) auch Investitionen, Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger sowie sogenannte freiwillige Leistungen zum Beispiel für Sportvereine, kulturelle Angebote und die Wirtschaftsförderung finanzieren zu können.

Datenbasis:Realsteuervergleich des Bundes und der Länder, Destatis 2019
Geometrische Grundlage:VG250 (Gemeinden), 31.12.2018 © GeoBasis-DE/BKG
Bearbeitung:T. Osigus
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